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Hans Studerus (Rudolf-Steiner-Schule Schafisheim)

Die Baumpflege - Epoche in der 10. Klasse

Obstwirtschaft

Mit dieser Epoche kann dem Zehntklässler ein kleiner, aber vielleicht bleibender Einblick in einen Wirtschaftsbereich gegeben werden, der in seiner Bedeutung nicht gross genug geschätzt werden kann. Ueber das Steigen der Volksgesundheit durch vermehrtes Verzehren von Obst (es gibt jetzt übrigens wieder eine etwas grössere Palette verschiedener Sorten im Verkauf) wird immer wieder geschrieben. Schon der Reichtum an Geschmäckern der vielen Sorten von Äpfeln, Birnen u.s.w. ist eine wahre Sinnesschulung. Für die Natur, Ökologie und die Landschaftsschönheit ist vor allem der Hochstamm - Obstbaum (Feldobstbau) nicht wegzudenken. Er kann die besondere harmonische Stimmung des Zusammenklanges von Naturkraft und Menschenarbeit hervorbringen. In der Schweiz können jährlich ca. 1/2 Million Tonnen Obst gewonnen und verarbeitet werden. Die Menschen, welche in diesem Zusammenhang beteiligt sind, verteilen sich auf viele Branchen: Baumschulen, Obstanbau, Gerät- und Pflegemittelhersteller, Verarbeitungsindustrie, Handel und Verkauf. Dutzende von verschiedenen Berufe könnten in diesem Zusammenhang erwähnt werden, welche den darin tätigen Menschen den Lebensunterhalt sichern.

Aus der Kulturgeschichte des Obstbaues weiss man, dass schon die Griechen einige bestimmten Sorten Äpfel durch Pfropfen erhalten konnten. Diese waren wohl als Zufallssämlinge oder als Mutationen entstanden. Von den Römern sind auf diese Weise über 2O Sorten vermehrt worden. Im Mittelalter waren es die Mönche, die in ihren Klostergärten die Kunst des Pfropfens ausführten und weiter lehrten, wobei man wissen muss, dass nur durch diese Methode eine Sorte rein erhalten werden kann. Später entstanden dann die Baumschulen, die bis heute diese Arbeit immer spezialisierter ausführen. 1761 gelang es Gottfried Kohlreuter zum erstenmal zwei Pflanzen künstlich zu kreuzen und daraus eine neue entstehen zu lassen. Die Zeit hatte damals noch kein Verständnis für solche Eingriffe in die Natur. Kohlreuter musste es im Geheimen tun.

Ca. 100 Jahre später griff Johann Gregor Mendel (1822 - 1884) diese Versuche wieder auf und begründete die sogenannten Mendelschen Regeln. Das sind die Naturgesetze, nach welchen Kreuzungen möglich sind. Erst als wiederum ca. 100 Jahre verflossen waren, begann man, auch im Obstbau, Blüten künstlich zu bestäuben um neue Sorten zu erhalten. Das hat man im 20. Jahrhundert so weit getrieben, dass die alten Sorten fast vergessen wurden. Diese zeichnen sich ja dadurch aus, dass sie einen unübertroffenen, differenzierten Geschmack aufweisen und uns von der Natur geschenkt - Zufallssämlinge oder Mutationen - sind. Neuere Sorten weisen diese Qualitäten nicht in diesem Masse auf.

Von der Goldparmäne, einem Apfel mit ganz besonderem Geschmack, weiss man, dass sie schon im Mittelalter bekannt war und bis heute über Generationen getreulich erhalten wurde. Zu solchen alten Sorten gehören auch: der Glockenapfel (NL, sehr alt), Berner Rosen (CH,1888), Boskoop (NL,1856), Bohnapfel (BD, um 1800), Jonathan (um 1850), Cox Orange (1850), Goldreinette und Sauergrauech (aus dem 19. Jahrhundert) oder die Kanada Reinette (1771).

Gäbe es wieder vermehrt solche Apfelsorten auf dem Markte, würden die Menschen wohl auch mehr Äpfel essen. Das gilt natürlich für alles einheimische Obst. Voraussetzung dazu wäre natürlich, das Interesse und die Freude zu wecken, solche Obstarten zu halten und pflegen. Dies könnte sich auch positiv auf die Volksgesundheit auswirken. Denn wenn auch die Statistik aussagt, dass die Leute heute länger leben als früher, gibt einem die Aussage des Ernährungswissenschafters F. A. Popp zu denken, wenn er sagt: "Die Menschen leben heute nicht länger, sie sterben nur langsamer." An diesen Satz fühlt man sich erinnert, wenn man auf Obstwiesen alte, nicht mehr gepflegte Bäume langsam absterben sieht.

Vor- und Nachteile von Hoch- und Niederstammbäumen

Vorteile Hochstamm

Nachteile Hochstamm

Nachteile Niederstamm

Vorteile Niederstamm

Über solche Zusammenhänge kann mit den Schülern einleitend aber auch während der Epoche gesprochen werden

Welche Arbeit steckt dahinter, bis von einem Obstbaum die ersten Früchte genossen werden können?

Zuerst wird in einer Baumschule die Unterlage herangezogen. Auf diese wird später eventuell der Stammbildner aufgepfropft. Als nächstes wird wiederum ein Jahr später die Sorte aufgepfropft, welche dann die Krone bilden soll. In diesem Falle werden also drei verschiedene Pflanzen zu einer Pflanze verschmolzen: dem Hochstamm-Obstbaum. Meistens aber wird der Stammbildner ausgelassen, so dass ein Baum folglich "nur" aus zwei Pflanzen besteht. Wenn wir das Bäumchen in der Baumschule kaufen, ist es also schon drei bis vier Jahre alt. Wie man das Jungbäumchen pflanzt, ist unten beschrieben. Wichtig ist, dass die Pfropfstelle über der Erde liegt, damit nicht Wurzeln vom oberen Teil in die Erde wachsen. Die Wurzelunterlage würde dabei ihre Funktion verlieren, sie soll ja das Wachstum bestimmen.

Das Gerüst des Hochstamm-Obstbaumes

Vor dem 18. Jahrhundert wurden die grossen Obstbäume in freierer Weise geformt. Im 19. Jahrhundert begann man die unteren Äste als sogenannte Leitäste zu fördern. In einem Obstbaumlehrbuch von 1913 sind noch Jungbäume mit 5 Leitästen abgebildet. Um diese Zeit aber setzte sich schon der Oeschberg-Schnitt in der Baumformierung durch mit 3 (eventuell 4) Leitästen; mit diesen wird, zusammen mit der Spitze, die Krone des Baumes gebildet.

Das Üben des Baumschnittes anhand von Skizzen

Den Text zum Pflanzschnitt diktiere ich den Schülern und Schülerinnen erklärend, eventuell auch den Text zu "Nach einem Jahr". Die Texte zum "Zweiten und Dritten Jahr" versuchen die Schüler selber zu "schneiden". Man kann das Bild mit den geschnittenen Bäumchen auch vorerst abdecken, für einige Schüler ist es dann aber schwierig, den jeweiligen Schneidevorgang herauszufinden und aufzuschreiben. Ich lasse die Jahrestriebe je mit einer anderen Farbe ausmalen, damit man das Alter der verschiedenen Äste und Zweige, aber auch das Alter des ganzen Baumes, gut sehen kann, z.B.:

Der Pflanzschnitt

  1. Der kürzeste Leitast (2) wird ca. 1/3 (gemessen immer beim Jahrestrieb)auf nach aussenstehender Knospe zurückgeschnitten.
  2. Leitäste 3 und 4 werden auf gleicher Höhe wie 2 eingekürzt.

  3. Die Spitze (1) wird etwa 20 cm höher als die Leitäste auf Knospe über letztjähriger Schnittstelle eingekürzt.
  4. Der Reserveleitast (6) wird waagrecht gebunden.

  5. Der Konkurrenztrieb (5) zur Spitze wird weggeschnitten.

Was in der Folge jährlich gemacht wird:

.. .nach einem Jahr

  1. Der kürzeste Leitast (2) wird ca. 1/3 auf nach aussenstehende Knospe zurückgeschnitten.
  2. Leitäste 3 und 4 werden auf gleicher Höhe wie 2 eingekürzt.

  3. Die Spitze wird etwas höher als die Leitäste auf eine Knospe über der letztjährigen Schnittstelle eingekürzt.
  4. Seitentriebe 1 a und 1 b waagrecht binden.

5. Wasserschosse (2b und 4b) werden entfernt.

6. Die Seitentriebe der Leitäste werden im Bogen eingekürzt.

...nach dem Schnitt

...nach zwei Jahren

  1. Der kürzeste Leitast (2) wird ca. 113 auf nach aussenstehende Knospe

    zurückgeschnitten.

    2. Leitäste 3 und 4 werden auf gleicher Höhe wie 2 eingekürzt.

  2. Die Spitze (1) wird etwas höher als die Leitäste auf Knospe über der letztjährigen Schnittstelle eingekürzt.

    4. Seitentriebe la und Ib waagrecht binden.

    5. Wasserschoss 4c wird entfernt.

    6. Seitentriebe der Leitäste werden im Bogen eingekürzt.

    7. Seitentriebe 4e und 4g stark kürzen, weil sie zu dicht stehen.

    ...nach dem Schnitt

    ...nach drei Jahren

    1. Der kürzeste Leitast (4) wird ca. 1/3 auf aussenstehende Knospe eingekürzt.

    2. Seitenäste 2 und 3 werden auf gleicher Höhe wie Leitast 4 geschnitten.

  3. Die Spitze (1) wird etwas höher als die Leitäste auf Knospe über der letztjährigen Schnittstelle eingekürzt.

4. Die Seitentriebe 1 a und 1 b werden waagrecht gebunden.

5. Die Wasserschosse 2b und 4b werden entfernt.

  1. Die Seitentriebe der Leitäste werden im Bogen eingekürzt.

... nach dem Schnitt

Wenn die Krone nach einigen Jahren aufgebaut ist, kürzt man beim Schneiden kaum mehr Jahrestriebe. Jetzt wird abgeleitet, ausgelichtet und darauf geachtet, dass die Kronenform erhalten bleibt. Es ist überhaupt das Ziel jeglichen Schneidens eines Hochstamm-Obstbaumes, dass Form und Stabilität gewährleistet ist. Auf den Obstertrag hat das Schneiden nur insofern einen Einfluss, dass weniger, aber grössere Früchte entstehen.

Eine Freude für jedes Baumschneider-Herz, Ordnung in einen solchen Baum hereinzubringen!

Wachstumsgesetze

Beim Schneiden von Bäumen kann besonders das Vorstellungsvermögen geübt werden. Dazu müssen zuerst die Wachstumsgesetze gelernt werden.

Der Jahrestrieb ist dasjenige Stück Holz, welches in einem Jahr gewachsen ist. Seine Kennzeichen sind:

Technische Handgriffe zum Baumschnitt

Die Rotation des Fruchtholzes

Jedes Jahr entstehen am oberen Teil des Astes neue Triebe. Das Gewicht der Früchte an den unteren, älteren Zweigen zieht das Ganze herunter. Die untersten Zweige werden laufend abgeschnitten.

Werkzeuge für den Baumschnitt

Praktische Arbeiten auf der Obstwiese

Um mit 10 bis 15 Schülern und Schülerinnen eine praktische Arbeit durchzuführen, eignen sich am besten alte, verwahrloste Obstbäume. Es sollten wenigstens 3 Nachmittage zu 3 Stunden zur Verfügung stehen. Dazu wählt man die Tage, wo es mindestens nicht regnet. Im März und April gibt es oft schon prächtige Vorfrühlingstage, wo die Bäume auch ohne Laub eine besondere Stimmung ausstrahlen.

Je 2 Schüler oder Schülerinnen sind meistens einem Baum zugeteilt.

Am ersten Tag besteht die Aufgabe auch darin, den Baum zu beobachten: Wie sieht sein Gerüst aus? Wo sind die Leitäste? Sind überhaupt alle 3 bis 4 Leitäste noch vorhanden? Man kann auch das Baumgerüst skizzieren lassen.

Die zweite Aufgabe besteht darin, alles dürre, abgestorbene Holz herauszusägen. Dabei ist es wichtig, immer auf Astring zu sägen. Bleibt ein Stummel übrig, kann der kultivierte Obstbaum diesen, im Gegensatz zu einem Wildbaum oder zu einem aus dem Samen direkt gewachsenen Baum, nicht abstossen und vernarben (überwallen mit Rinde). Das Faulen des Stummels geht in den Stamm über und hört auch dort nicht auf (siehe Wundpflege).

Welche sieben Fehler macht dieser Baumschneider?

(Lösung auf der letzten Seite)

Am zweiten Tag nehmen wir die wichtigste Arbeit in Angriff: die Leitastpflege. Die Fragen lauten: Hat der Leitast sein 45 Grad Neigung? Ist er zu steil Oder hängt er herunter? Man schätzt auch ab, ob der Ast zu lang oder zu schwer ist und deshalb die Gefahr besteht, dass er einmal ganz abbrechen könnte. Der Verlust eines Leitastes ist der grösste Schaden, der einem Baume geschehen kann.

Oft müssen auch am oberen Teil des Stammes bis zur Spitze hin, Seitenäste eingekürzt werden, damit die Leitäste genügend Licht und Raum erhalten. Als weiteres muss die Spitze in der Höhe den Leitästen angepasst werden. Als letzte Schnittarbeit gilt es, zu dicht stehende, oder sogar sich berührende Aeste herauszuschneiden resp. einzukürzen. Wir erinnern uns auch an die Schnittregeln, welche bei all diesen Arbeiten dazukommen: Es müssen alle Aeste weggeschnitten werden, welche...

Formation von Leitast und Stammverlängerung

Ein Thema für einen nächsten Tag ist die Wundpflege. Jeder Schnitt am Baum ist eine Wunde und diese muss wieder heilen, das heisst, sich überwall~n mit Rinde.

Wir suchen alte Schnittstellen, beobachten, wie weit sie schon zugewachsen sind. Meistens finden wir eine Schnittstelle, welche sogar ganz mit neuer Rinde überwallt ist. Wurde aber ein Ast nicht sorgfältig abgeschnitten, wächst die Schnittstelle meistens an der unteren Seite nicht zu, ja, sie beginnt sich faulend auszuweiten. Der faule Teil der Rinde auf der Stammoberfläche muss nun mit Schnitz- oder Hufmesser vollständig bis zur lebendigen Rinde weggeschnitten. Wichtig ist dabei, dass die Rinde immer senkrecht zum Holz abgestochen wird. Manchmal genügt es auch, den alten Sägeschnitt exakt nachzuführen.

Ist bei einem Ast oder einem Stamm nicht nur die Rinde gefault, sondern sogar das Holz, werden diese hohl. Läuft bei Regen nun Wasser hinein und kann dieses nicht wieder ausfliessen, hört der Fäulnisprozess nicht auf. Ein solcher Stamm oder Ast muss trockengelegt werden. Dazu bohrt man mit einem Handbohrer (Sprengbohrer) an der tiefsten Stelle des Faulherdes ein Loch.

Sämtliche grössere Wunden, vor allem im Stammbereich, werden mit einer Salbe, hersgestellt aus Ton, Kuhmist und Schachtelhalmabsud, überzogen.

Wie wächst ein Baum? Wie bildet er Holz und Rinde?

Zwischen Rinde und Holz befindet sich das sogenannte Kambium. Von ihm geht das Wachstum aus; nach innen bildet sich Holz, nach aussen die Rinde, genauer gesagt:

zuerst Bast, dann Rinde und dann die Borke, welche laufend abblättert. Das Kambium ist matt glänzend und feucht, ohne Vergrösserung sieht man nicht viel von dieser Schicht.

Wenn die Rinde stark mit Moos überwachsen ist, können gewisse Stellen kaum mehr trocken werden. Faulstellen sind dann noch mehr gefährdet. Eine gute Arbeit für einzelne Schüler ist es, den Stamm und die Äste zu putzen. Das kann auch bei starkem Flechtenbefall gemacht werden.

Das Bild des aufstrebenden Baumes

Bei solchen Bäumen handelt es sich meistens um jüngere, welche vor allem vegetativ wachsen und wenig Früchte tragen. Ihre Äste und Zweige wachsen zu steil, der Baum wird zu eng und zu hoch. Sind die Leitäste noch biegsam, können diese auf die erwünschten 45 Grad abgesperrt werden. Ansonsten wird die Methode des Ableitens angewendet, welche unter ,,Technische Handgriffe..." erläutert wurde.

Zeichne mit Strichen an wo gesägt werden muss!

Das Bild des sich neigenden Baumes

Bei. solchen Bäumen handelt es sich eher um ältere, welche noch oft stark fruchtend sind und kein starkes vegetatives Wachstum mehr zeigen. Die Aeste und Zweige hängen tief herunter, zum Teil senkrecht. Die Methode, die hier angewendet wird, kann man Aufleiten nennen, indem die herunter hängenden Aeste weggeschnitten werden und somit der Baum auch vom Bilde her verjüngt wird. Das Aufleiten wurde unter ,,Technische Handgriffe..." erläutert.

Zeichne mit Strichen an, wo gesägt werden muss!

Die fplgenden Beispiele können, beliebig vergrössert, dazu gebraucht werden, das

Schneiden zu üben. Links der ungeschnittene, rechts der geschnittene Baum.

Die restlichen im Artikel verteilten kleinen Baumbilder können ebenfalls zum Ueben

und Studieren verwendet werden.

Die Schule hat die Aufgabe den jungen Menschen "Mensch" werden zu lassen. Mit "Mensch werden" ist derjenige gemeint der auf die innere Stimme horchend alle seine Handlungen, in Freiheit beschliesst, ausführt, dazu steht und sie auch verantworten kann.

Dieses Ideal kann im Schüler angeregt und gefördert werden. In diesem erzieherischen Sinne kann auch das Fach Gartenbau etwas beitragen; durch Kennenlernen der Natur mit ihren Wachstumsgesetzen, durch das Üben des Vorstellens dieser Vorgänge bis zum immer klareren Sehen der Konsequenzen, welche menschliche Eingriffe in die Natur haben. So kann auch das notwendige Pflegen von Natur und Mensch eine immer selbstverständlichere Arbeit werden.

Der grössere Teil der Zeichnungen stammt in verdankenswerter Weise aus den folgenden Büchern:

Der Obstbaum in Hofstatt und Garten, von Arthur Schroeder, Buchverlag Fischer Münsingen - Bern

Obstbaumschnitt in Bildern, von Hans Walter Riess, Obst- und Gartenbauverlag München

mit freundlicher Genehmigung der beiden Verlage

Das Zitat auf Seite 2 ist aus dem Buch:

Die Botschaft der Nahrung von Fritz Albert Popp, Zweitausendeins-Verlag

Lösung für "die sieben Fehler des Baumschneiders":

1. Er macht Stummelschnitte.

2. Er sollte auf Kopfhöhe sägen.

3. Er steht schlecht auf der Leiter.

4. Er hält sich am Spross, anstatt am Holm.

5. Die Leiter liegt nur mit einem Holm auf dem Ast auf.

6. Die Leiter liegt auf der abgesägten Seite des Astes auf.

7. Er schätzt seinen Feierabend falsch ein.