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»Die Arbeit mit Weidenruten verbindet mich mit den Rhythmen der Natur.«

Lizzie Farey

Weidenkugel

Lizzie Farey lässt sich von ihrer Umwelt inspirieren, von der wilden Landschaft, die ihre Werkstatt und ihr Haus in Castle Douglas an der Grenze zwischen Schottland und England umgibt. Wie die traditionellen schottischen Korbflechter lebt Farey in direkter Nähe zu ihrem Material, aber im Gegensatz zu ihnen interessiert sie sich nicht für Perfektion mit regelmäßigen Flechtstrukturen und einheitlichen Formen. Sie hat ihren freien Stil entwickelt, eine Technik, bei der eine zufällige, nicht geometrische Flechtarbeit entsteht. In ihrem großen Werksortiment kombiniert sie funktionale Korbflechtarbeiten mit experimentellen Stücken.

Fareys Materialien sind alltäglich - viele findet man in normalen Gärten oder in den Hecken an Wanderwegen, Sie umfassen Lärche, Hartriegel, Birke, Weidenkätzchen, wilde Himbeere, Haselnuss und Weide, Materialien, die manchmal mit dem Heidekraut der Gegend und duftender Myrte verflochten werden. Farey pflanzt zwanzig Weidenarten selbst an, so dass ihre Ressourcen regenerierbar sind. Viele verwendet sie wegen der leuchtenden Töne, etwa die blaugrüne Salix purpurea »Brittany Blue«.

Diese Weidenkugel braucht eine feste Basis, damit die Form gut zusammenhält. Wenn Sie keinerlei Erfahrung in der Korbflechterei haben, stellen Sie zur Übung erst einige Böden her und wählen Sie dann den solidesten für Ihre Weidenkugel.